Freitag, Januar 23, 2009

Schöne Startrampe für Programme

Das Programm "PStart" von Jens Gruschel (www.pegtop.net) eignet sich nicht nur als Startleiste für Programme. Selbst Windows-Ordner oder einfach nur Dateien können strukturiert angeboten werden.
Mit der Hilfe von Gruppen lassen sich Einträge (die man mit der Maus einfach auf die PStart-Leiste zieht) zusammenfassen, damit der Überblick erhalten bleibt.
Die Pfade der Verknüpfungen in der Liste von PStart lassen sich relativ zum Programmpfad von PStart angeben. Damit kann PStart hervorragend als Menü für den Programmstart von CD oder von einem USB-Stick dienen (das Erstellen einer Autorun-Datei erfolgt über das Menü "Einstellungen" ).
Sollte ein Programm auf absolute Pfade bestehen, zeigt die Umgebungsvariable "%pdrive%" immer auf das richtige Laufwerk. Für weitere Umgebungsvariablen steht im Bearbeiten-Menü der Verknüpfungen sogar ein separater Reiter zur Verfügung.
Der Reiter "Erweitert" beherbergt sogar einen kleinen Task-Scheduler, so dass man bestimmte Programme (wie z.B. Backup-Jobs oder Überwachungsprogramme) zeitgesteuert ausführen kann. Auf Wunsch kann sogar das Programmfenster versteckt werden.
Alle Einstellungen speichert PStart in einer XML-Datei im Programmverzeichnis. Setzt man auf diese Datei einen Schreibschutz, kann die Liste nach dem nächsten Start von PStart nicht mehr verändert werden. Diese Vorgehensweise ist dann nützlich, wenn man PStart beispielsweise über ein Netzlaufwerk mehreren Anwendern zur Verfügung stellen möchte.

Ein Tipp zum Schluss:
Wenn man Windows-eigene Verknüpfungen (z.B. die der DosBox oder von diversen Systemprogrammen) in die Liste von PStart zieht, muss man die (von PStart in den Programmpfad übernommene) Umgebungsvariable "%SystemRoot%" auf "%windows%" ändern.

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